Echt männlich – echt stark?!

Konstruktion toxischer Männlichkeitsbilder und die Wirkung auf Gewaltbereitschaft

Wann?

Mo. 04.04.2022 , 09:30 Uhr
Di. 05.04.2022 , 16:00 Uhr

Wo?

Evang. Akademie Bad Boll

Wer?

Für Mitarbeitende aus Schule und Sozialarbeit, Beratung Präventions- beauftragte in Kriminalpolizei, Schulwesen, Kirche und Verbände

Was macht einen Jungen männlich? Was macht einen Jungen stark? Kinder und Jugendliche konstruieren ihre eigene geschlechtliche Identität in Auseinandersetzung mit ihrer gesellschaftlichen Umwelt. Sie erleben in Serien- und Filmproduktionen, auf Social Media oder in jugendkulturellen Szenen wie dem Rap Vorstellungen davon, was einen echten Mann ausmacht. Nicht selten markieren diese Rollenbilder sogenannte Machos, neigen zu verschiedenen Formen der Gewalt und deuten diese als für die Männlichkeit identitätsstiftend.

Die Tagung fragt nach der Konstruktion von Männlichkeit bei Kindern und Jugendlichen und untersucht im Dialog mit Expertinnen Wechselwirkungen zwischen dargestellten Rollenbildern in der Populärkultur und der Entwicklung von männlicher Identität bei Kindern und Jugendlichen. Schließlich sucht sie nach Wegen, um die Entwicklung von Männlichkeit pädagogisch zu begleiten.

Eine Kooperationstagung der Evang. Akademie Bad Boll mit
der Evang. Landeskirche in Württemberg,  dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport,
dem Landeskriminalamt, der Servicestelle Friedensbildung, der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem ptz  

Leitung

Studienleiterin Sigrid Schöttle, Bad Boll
und Team

Anmeldung

bis 28.3.2022 bei der Evang. Akademie

www.ev-akademie-boll.de/nc/programm/anmeldung/330122.html

InfoFlyer

2022_04_Boll_Gewaltpraevention_Maennlichkeit.pdf (245 KB)

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